Auf dem Spielfeld fehlte den Dräulzern...

Auf dem Spielfeld fehlte den Dräulzern...

 
 
 
 
 
 
 
 
...zu oft der Durchblick.

...zu oft der Durchblick.

 
 
 
 
 
 
 
 
In der Kabine ging´s dann wieder

In der Kabine ging´s dann wieder

Herren: TuS Drolshagen – SG Attendorn/Ennest 2 23:26 (12:12)

30.04.2019

Satz mit X – wieder nix

Nach der Schlappe in Netphen vor zwei Wochen, verlor der TuS auch den nächsten Vergleich gegen ein Kellerkind der Liga. Den Dräulzern scheinen auf den letzten Metern im Schlussspurt der Saison die Körner auszugehen. Bereits zur Halbzeit war klar, dass das Duell mit der SG kein Spaziergang wird. Drolshagen fehlte zu oft der Zugriff auf den Gegner und auch im Angriff blieb vieles Stückwerk. „Alles Einstellungssache“ hatte der Trainer bereits vor der Partie in der Kabine angemahnt. Einige Spieler hatten zu diesem Zeitpunkt offensichtlich ihre Hörgeräte noch nicht eingeschaltet, denn wären die Worte des Übungsleiters auch nur annährend zu seinen Schützlingen durchgedrungen, hätte man die Weichen bereits zur Halbzeit auf Sieg stellen können. So wurden die Uhren nach 30 Minuten wieder auf „Null“ gestellt:  12:12 stand zum Pausentee auf der Anzeigetafel.

Doch wer nun auf ein Feuerwerk und Wiedergutmachung der Hausherren hoffte, wurde auch im zweiten Spielabschnitt enttäuscht. Die Gäste hatten Lunte gerochen und wollten den doppelten Punktgewinn. 22:16 führten die Hansestädter in der 48. Minute bereits als die Kakuschki-Truppe zur Aufholjagd blies. Tor um Tor knabberten die Dräulzer den Vorsprung ab und konnten in der 57. Minute beim Tor von Moritz Rahrbach sogar den Ausgleich zum 23:23 bejubeln. Jetzt hatte der TuS allerdings mit einigen haarsträubenden Schiedsrichterentscheidungen zu kämpfen. Doch auch wenn der Unparteiische offensichtlich nicht seinen besten Tag erwischt hatte, die eigene Leistung war einfach zu indiskutabel, als dass man sich über die Leistung des Schiedsrichters hätte aufregen dürfen. Und auch die Gäste hatten sich mit ihrem Auftritt die beiden Punkte verdient – das mussten die Rosestädter anerkennen.